Akku-Killer: 5 Apps, die Ihre Akkulaufzeit ruinieren

Drain Nation: 5 Apps That Are Killing Your Battery Life

Gaurav Nagpal |

Seien wir ehrlich: Das Leben ist kurz und kompliziert. Es ist zudem empfindlich und hält jede Menge Überraschungen bereit, die sich manchmal als lästig erweisen.

Damit meinen wir Ihre Akkulaufzeit! Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass bestimmte Apps den Smartphone-Akku besonders schnell leeren.

Diese Apps sind im Grunde ein zweischneidiges Schwert. Sie erfüllen zwar ihren Zweck, schaden dabei aber Ihrem Akku.

Das ist auch ein Grund, warum ein typisches generalüberholtes Smartphone von Wisetek Store manchmal keine 24 Stunden ohne Nachladen durchhält. Doch was ist Wisetek eigentlich?

Der Wisetek Store

Wisetek Store möchte Kundinnen und Kunden Zugang zu erschwinglichen, hochwertigen generalüberholten Smartphones und Tablets bieten. Die Geräte sind zuverlässig und erfüllen den Standard „wie neu“.

Neben generalüberholten Geräten, die nachhaltiger sind als Neugeräte, steht Wisetek auch für seine 0-%-Deponie-Politik. Diese stellt sicher, dass alle Geräte entweder:

  • Repariert
  • Generalüberholt
  • Oder recycelt werden.

Mit über 14 Jahren Erfahrung in dieser Branche hat Wisetek schon alles gesehen. Im Folgenden finden Sie 5 akkuintensive Apps, die jeder Besitzer eines generalüberholten Tablets kennen sollte.

1. Snapchat

Snapchat gehört zu den stromhungrigen Apps, die jeder Smartphone-Besitzer kennen sollte, besonders in puncto Energieverwaltung. Diese App kennt bei der Akkulaufzeit keine Gnade.

Der Benachrichtigungsdienst hält Ihr Smartphone den ganzen Tag über beschäftigt und saugt dabei den Akku leer. Und was ist mit den Echtzeit-Standortdiensten?

Dieser Dienst lässt sich zwar an- und ausschalten, wird von der App aber zur Standortüberwachung benötigt. In Kombination mit Kamerafunktion und Video-Storys leert er den Akku besonders schnell.

Am meisten Energie sparen Sie, wenn Sie die App gar nicht nutzen. Sind Sie ein Snapchat-Fan, sollten Sie zumindest die Live-Standortfunktion deaktivieren.

Ein weiterer Tipp: Deaktivieren Sie alle unnötigen Benachrichtigungen. Dazu zählen zufällige Benachrichtigungen und solche, die den Bildschirm aktivieren.

2. Google Maps

Google Maps ist eine App, die Sie hin und wieder nutzen, egal ob mit Smartphone oder Gaming-Notebook.

So hilfreich sie auch ist, kann sie Ihrem Akku erheblich zusetzen. Die App benötigt große Datenmengen, um präzise Standortdaten darzustellen und einwandfrei zu funktionieren.

Deshalb leert sie den Akku so schnell. Zum Glück lässt sich der Stromverbrauch mit ein paar Maßnahmen begrenzen.

I. Verhindern Sie, dass sich die App im Hintergrund aktualisiert, wenn Sie sie nicht nutzen

II. Passen Sie die Standortfunktion an und deaktivieren Sie den GPS-Modus

So passen Sie die Google-Maps-Einstellungen auf Ihrem Gerät an:

I. Öffnen Sie die Einstellungen und scrollen Sie zu „Google Maps.“

II. Tippen Sie auf „Standort“ und wählen Sie zwischen:

a. Nie
b. Beim nächsten Mal fragen
c. Bei Nutzung der App
d. Immer

III. Nachdem Sie die Standorteinstellungen geändert haben, tippen Sie oben links auf Google Maps und wählen Sie „Benachrichtigungen“ aus.

IV. Deaktivieren Sie „Benachrichtigungen zulassen“, damit die App keine unnötigen Benachrichtigungen mehr sendet.

3. Netflix und YouTube

Auf Platz drei der Apps, die am stärksten am Akku zehren, liegen Netflix und YouTube. Beide sind Video-Apps und verbrauchen daher viel Energie.

Netflix führt bei den beiden in Sachen Stromverbrauch: Die App zeigt Videos an und sendet zudem viele Benachrichtigungen, um den Bildschirm aktiv zu halten.

Leider lässt sich bei dieser App kaum Energie sparen. Am besten schauen Sie Ihre Lieblingsfilme auf einem Notebook statt auf dem Smartphone.

YouTube hingegen ist wahrscheinlich Ihre bevorzugte App zum Musikhören. Das gilt für die meisten Smartphone-Nutzer, die täglich Stunden mit dieser App verbringen.

Vielleicht nutzen Sie sie auch, um nebenbei Sportergebnisse zu checken. So oder so: Diese App entlädt Ihren Akku im Handumdrehen.

Zum Glück lässt sich für YouTube ein Zeitlimit festlegen. Die App erinnert Sie dann daran, eine Pause vom Bildschirm einzulegen.

4. TikTok

TikTok hat sich rasant zur führenden Plattform für Kurzvideos entwickelt. Besonders beliebt ist die App bei Jugendlichen, Prominenten und Content-Erstellern.

Dank seiner rasanten Beliebtheit erreichte TikTok in kürzester Zeit über 1 Milliarde Nutzer und übertraf damit Instagram und YouTube deutlich. Das hat jedoch einen Nachteil: Die App leert den Akku schnell.

Aufgrund der integrierten Videofunktion nutzt TikTok oft eine Kombination aus Display, Internet, Audio und Kamera. Zusammen ähnelt der Verbrauch dem von Instagram oder Snapchat.

Zudem sendet die App viele Benachrichtigungen, wodurch sie auch im Hintergrund viel Energie verbraucht.

Eine reduzierte Bildschirmhelligkeit und deaktivierte Benachrichtigungen helfen, den Stromverbrauch zu senken.

5. Facebook

Facebook ist weltweit mit Abstand die bekannteste Social-Media-App. Auch wenn Sie manche der hier genannten Apps kaum nutzen, war Facebook wahrscheinlich bereits vorinstalliert auf Ihrem Gerät.

Die App ist praktisch, um auf dem Laufenden zu bleiben. Das hat jedoch seinen Preis, denn sie zehrt zu schnell am Akku.

Facebook sendet Benachrichtigungen, läuft im Hintergrund, synchronisiert Kontakte und Updates und hat zahlreiche Hintergrunddienste aktiv. Das klingt zunächst nach einem Albtraum für den Akku.

Zum Glück gibt es eine Lösung. Sie können:

I. Alle Benachrichtigungen in der Facebook-App deaktivieren
II. Die Nutzungshäufigkeit der vorinstallierten App einschränken
III. Hintergrunddaten begrenzen

Alle drei Lösungen funktionieren zuverlässig auf jedem Smartphone. Android-Nutzerinnen und -Nutzer können prüfen, ob ihre Version einzelne Berechtigungen individuell verwalten lässt.

Fazit

Die oben genannten fünf Apps hat Wisetek Store als die größten Akku-Fresser identifiziert. Sie sind jedoch nicht die einzigen, weshalb Sie unnötige Apps auf Ihrem Gerät regelmäßig prüfen und deinstallieren sollten.

Die Anpassung von Benachrichtigungen, Standortdiensten und Hintergrundprozessen kann Ihre Akkulaufzeit deutlich verbessern.